Weihnachtsgeschichten für Erwachsene: 5 kurze Geschichten zum Lesen und Vorlesen
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Weihnachtsgeschichten für Erwachsene: 5 kurze Geschichten zum Lesen und Vorlesen
Aktualisiert: gestern · 14 Min. Lesezeit · SoftSins Redaktion
Keine Engel mit Posaunen, keine Moral mit erhobenem Zeigefinger: fünf kurze Weihnachtsgeschichten für Erwachsene, eigens für diese Seite geschrieben. Jede ist in rund drei Minuten gelesen – romantisch, nachdenklich, ein wenig dunkel, zum Schmunzeln und winterlich-geheimnisvoll.
Kurze Weihnachtsgeschichten für Erwachsene
Fünf kurze Weihnachtsgeschichten für Erwachsene, jede in rund drei Minuten gelesen. Alle sind eigens für diese Seite geschrieben. Sie unterscheiden sich in Stimmung und Anlass. Die folgende Tabelle hilft dir, die passende Geschichte zu finden.
Wer eine Geschichte für den Abend zu zweit sucht, wird ebenso fündig wie jemand, der allein zur Ruhe kommen will. Die Lesezeit ist eine Faustregel. Wer langsamer liest, braucht etwas länger. Jede Geschichte hat eine eigene Stimmung, damit du sofort spürst, was zu dir passt. Ob romantisch, nachdenklich, geheimnisvoll, lustig oder winterlich-magisch: Hier ist für jede Stimmung etwas dabei.
| Geschichte | Stimmung | Lesezeit | Passt zu |
|---|---|---|---|
| Zwei Menschen im verschneiten Bahnhof | romantisch | 3 Minuten | zu zweit, vor dem Kamin |
| Ein Brief an das eigene Ich | nachdenklich | 3 Minuten | allein am Abend, zur Besinnung |
| Der Gast an Heiligabend | geheimnisvoll-dunkel | 3 Minuten | am späten Abend, bei Kerzenlicht |
| Das Wichtelgeschenk | lustig | 3 Minuten | Weihnachtsfeier, zum Vorlesen in der Runde |
| Die Widmung im Buch | winterlich-magisch | 3 Minuten | am Nachmittag, mit Tee und Plätzchen |
Alle Geschichten sind frei erfunden und unabhängig voneinander lesbar. Du kannst sie nacheinander lesen oder nur die eine, die dich gerade anspricht.
Romantisch: Der letzte Zug nach Hause
Lesezeit: 3 Minuten · Stimmung: romantisch, warm
Am 23. Dezember fiel der letzte Zug aus. Der Bahnhof von Winterbach lag still unter dickem Schnee, nur die Leuchtanzeige flackerte. Lena stand am Gleis, den Mantelkragen hochgeschlagen. Sie wollte nach Hause, zu ihren Eltern, den Abend vor Heiligabend entspannt verbringen. Doch der Lautsprecher hatte gerade verkündet, dass kein Zug mehr fahren würde. Sie seufzte und setzte sich auf eine Holzbank.
Eine Gestalt kam die Treppe herauf, den Schal bis zur Nase gezogen. Erst als er den Schal senkte, erkannte sie ihn. „Tom?“, fragte sie leise.
„Lena.“ Er blieb stehen, als hätte er einen Geist gesehen. „Ich dachte, du bist in Berlin.“
„Ich bin zurückgezogen. Seit dem Sommer.“ Sie sah zu ihm auf. „Was machst du hier?“
„Ich wollte den Zug nach Köln nehmen. Zu meiner Schwester.“ Er zögerte. „Darf ich?“
Sie nickte. Er setzte sich neben sie, mit einem Abstand, der Jahre zusammenfassen sollte. Fünf Jahre waren vergangen, seit sie sich getrennt hatten. Fünf Jahre, in denen ein unausgesprochenes „Warum“ zwischen ihnen gestanden hatte.
Lena erinnerte sich an die Nacht in Frankfurt. Sie hatten sich auf einer Party kennengelernt. Er hatte sie zum Lachen gebracht, mitten im Winter. Damals schien alles möglich. Doch dann kamen der Umzug, die Versprechen, die Enttäuschung. Jeder hatte geglaubt, der andere würde nachgeben. Niemand gab nach.
„Der Schnee ist schön“, sagte er schließlich. „Fast wie damals, als wir uns kennengelernt haben.“
„Es hat auch geschneit. Am Bahnhof in Frankfurt.“ Lena lächelte, ohne es zu merken.
„Ich wollte dich nie verlieren“, sagte Tom plötzlich. „Ich war nur jung und dumm.“
„Ich war auch nicht besser.“ Lena sah ihn an. „Vielleicht war es gut, dass wir uns verloren haben. Aber jetzt, hier, fühlt es sich nicht falsch an.“
Tom hob die Hand, als wollte er ihre Wange berühren, hielt aber inne. „Der Zug ist weg. Vielleicht ist das ein Zeichen.“
„Vielleicht.“ Lena spürte, wie ihr Herz schneller schlug.
Sie sprachen bis tief in die Nacht. Über ihre Arbeit, ihre Familien, über die kleinen Dinge, die man nur jemandem erzählt, der einen kennt. Der Schnee fiel weiter und deckte die Gleise zu. Irgendwann wurde es still zwischen ihnen, aber es war eine gute Stille.
Am Ende der Nacht, als der Morgen den Schnee rosig färbte, standen sie immer noch am Gleis. Dann beugte Tom sich vor. Der Kuss war zögernd und warm. Als sie sich lösten, lachte Lena leise.
„Frohe Weihnachten“, sagte sie.
„Frohe Weihnachten, Lena.“

Zum Nachdenken: Der Brief an mein zukünftiges Ich
Lesezeit: 3 Minuten · Stimmung: leise, nachdenklich, tröstlich
Am Morgen des 24. Dezember räumte Clara die Schublade ihres Schreibtischs auf. Zwischen alten Notizen und vergilbten Rechnungen fand sie einen Umschlag. Er war an sie selbst adressiert, mit ihrer eigenen Handschrift. „Für Clara, im Dezember 2016“, stand darauf.
Zehn Jahre waren vergangen. Zehn Jahre, in denen sie einen Umzug in eine fremde Stadt, zwei Jobwechsel und den Tod ihrer Mutter überstanden hatte. Manche Jahre waren schwer gewesen. Das erste Jahr in der neuen Stadt fühlte sich einsam an. Clara hatte geweint, gezweifelt, Briefe zerrissen. Doch sie war geblieben.
Clara hatte vergessen, dass sie sich damals einen Brief geschrieben hatte. Sie setzte sich ans Fenster, der Schnee fiel draußen in dicken Flocken. Vorsichtig öffnete sie den Umschlag.
Liebe Clara, schrieb sie damals. Ich hoffe, du bist glücklich. Ich hoffe, du hast den Job gefunden, den du liebst. Ich hoffe, du wohnst in einer Wohnung mit Balkon. Und ich hoffe, du hast jemanden, der dich zum Lachen bringt.
Clara lächelte. Sie dachte an ihre kleine Wohnung, die tatsächlich einen Balkon hatte. An ihren Job in der Buchhandlung, der sie erfüllte. An Jonas, der sie jeden Morgen mit einem Witz weckte. Die junge Clara hätte es nicht geglaubt.
Weiter unten stand: Falls das alles nicht so ist, sei nicht traurig. Du hast noch Zeit. Du bist stark. Und du hast es verdient, glücklich zu sein.
Clara las den Satz zweimal. Sie war heute stark, aber es hatte Jahre gegeben, in denen sie das nicht spürte. Der Brief fühlte sich an wie eine Umarmung aus der Vergangenheit.
Sie legte den Brief zur Seite und holte ein neues Blatt Papier. „Für Clara, im Dezember 2036“, schrieb sie. Sie begann mit: Liebe Clara, ich hoffe, du bist noch genauso neugierig wie heute. Ich hoffe, du hast viele Geschichten gehört und erzählt. Ich hoffe, du hast nie aufgehört, Briefe zu schreiben. Und falls nicht: Lies diesen Brief, atme tief durch und denk an die Clara von vor zehn Jahren. Sie wusste, dass du es schaffst.
Als sie den Umschlag zuklebte, spürte sie eine tiefe Ruhe. Der Brief von damals erinnerte sie daran, dass Wünsche sich wandeln. Dass Vertrauen in die Zukunft ein Geschenk ist. Sie stellte den neuen Umschlag in die Schublade, ganz nach hinten. Dort würde er warten, bis sie ihn wiederfindet.
Der Schnee fiel weiter. Clara schenkte sich Tee ein und setzte sich wieder ans Fenster. Draußen wurde es langsam dunkel. Sie war bereit für die Feiertage.
Mit einem Hauch Dunkelheit: Der Gast an Heiligabend
Lesezeit: 3 Minuten · Stimmung: geheimnisvoll, dunkel, überraschend
Seit fünf Jahren arbeitete Mara als Nachtportierin im Hotel „Zum alten Tor“. Jedes Jahr am 24. Dezember, Punkt 23 Uhr, betrat ein Mann die Lobby. Er trug einen langen, dunklen Mantel, hatte graue Schläfen und ein Gesicht, das keine Fragen zuließ. Er buchte Zimmer 302, bezahlte bar und ging sofort nach oben. Am Morgen war er verschwunden, ohne auszuchecken.
Mara hatte ihn nie angesprochen. Doch in diesem Jahr beschloss sie, es zu tun. Als er vor ihr stand, fragte sie: „Darf ich fragen, warum Sie jedes Jahr dasselbe Zimmer nehmen?“
Der Mann sah sie an. „Sie beobachten mich.“
„Ich führe das Register.“ Mara blieb ruhig.
„Das Zimmer hat eine Geschichte“, sagte er leise. „Vor zehn Jahren hat dort eine junge Frau übernachtet. Sie war allein, an Heiligabend. Sie hat nie wieder aus diesem Zimmer geschaut.“
Mara spürte einen kalten Hauch im Nacken. Sie kannte Zimmer 302. Es war das ruhigste im Haus. Sie hatte nie gewusst, warum es oft leer blieb, obwohl das Hotel ausgebucht war. Der Gast musterte sie, als wüsste er, was sie dachte.
„Was meinen Sie damit?“
„Sie ist dort gestorben. In der Nacht. Man hat es nie aufgeklärt.“ Der Gast legte einen Schlüssel auf den Tresen. „Ich komme, um ihr nahe zu sein. Sie war meine Tochter.“
Mara blickte auf den Schlüssel. Er trug die Nummer 302. „Ich wusste nicht, dass das Zimmer so eine Geschichte hat.“
„Niemand weiß es. Das Hotel hat es vertuscht.“ Der Mann zog ein vergilbtes Foto aus der Manteltasche. „Das ist sie.“ Mara sah ein Gesicht, das dem eigenen verblüffend ähnlich war: dieselben Augen, dieselbe Nase. Sie trat einen Schritt zurück.
„Sie sehen ihr ähnlich“, sagte der Mann. „Das ist der Grund, warum ich Sie jedes Jahr ansehe und schweige.“
„Ich bin nicht Ihre Tochter“, flüsterte Mara.
„Nein. Aber vielleicht sind Sie die einzige, die zuhört.“ Der Mann steckte das Foto weg. „Ich werde heute Nacht wach bleiben. Wie immer. Wenn Sie möchten, können Sie mir Gesellschaft leisten. Aber nur bis Mitternacht.“
Die Uhr in der Lobby zeigte 23:45. Der Gast bat um eine Tasse Tee. Mara brachte sie. Sie setzten sich in die Sitzecke am Fenster. Draußen schneite es. Er sprach wenig, aber jedes Wort hatte Gewicht. Mara erfuhr, dass seine Tochter an einem Herzfehler gestorben war. Kein Verbrechen, kein Skandal. Die Vertuschung war nur die stille Entscheidung eines Hoteldirektors, der keine Gäste verlieren wollte. Der Mann besuchte das Zimmer, um ihre letzten Stunden zu ehren.
Mara nickte. Sie wusste, dass sie nach der Schicht nach oben gehen würde. Nicht aus Neugier. Sondern weil eine Geschichte nach einem Ende verlangte.
Zum Schmunzeln: Das Wichtelgeschenk
Lesezeit: 3 Minuten · Stimmung: lustig, pointiert, gutmütig
Die Weihnachtsfeier der Agentur Weber & Partner lief auf Hochtouren. Glühwein dampfte, Plätzchen waren gefuttert, und die Chefin Claudia rief: „Zeit fürs Wichteln! Jeder nimmt sich ein Geschenk.“
Die Geschenke lagen unter einem kleinen Tannenbaum, alle in buntes Papier gewickelt. Karin, die Assistentin, zog als Erste. Sie riss das Papier auf und hielt ein Set aus drei Duftkerzen in die Höhe. „Oh, wie schön“, sagte sie diplomatisch.
Thomas zog als Nächstes. Auch er hielt ein Set aus drei Duftkerzen in der Hand. „Was für ein Zufall“, murmelte er.
Dann öffnete Petra ihr Geschenk. Wieder drei Duftkerzen, diesmal mit der Aufschrift „Winterzauber“. Die Kollegen begannen zu kichern. Beim vierten Geschenk, das wieder Kerzen enthielt, brach Gelächter aus.
„Moment mal“, sagte Claudia und trat vor. „Wie viele Geschenke haben wir?“
„Acht“, antwortete Karin. „Und fünf davon sind Kerzen, oder?“
„Sechs“, korrigierte Thomas und hielt eine weitere Packung hoch. „Der Duft ist ‚Tanne und Zimt‘.“
Die Runde lachte so laut, dass die Musik kurz aussetzte. Jemand rief: „Wer hat die denn alle gekauft?“ Es stellte sich heraus, dass alle Teilnehmer denselben Online-Shop genutzt hatten und der Rabattcode „WICHTEL20“ bei jedem denselben Tipp ausgelöst hatte: Kerzen.
Claudia räusperte sich. „Na gut. Dann haben wir jetzt genug Kerzen für die nächsten fünf Winter. Oder wir machen eine kollektive Entspannungsgruppe.“
„Ich finde, das beweist Teamgeist“, sagte Karin und grinste. „Wir denken alle an Gemütlichkeit.“
„Gemütlichkeit“, wiederholte Thomas. „Ich hätte lieber einen Gutschein gehabt. Aber ja, Kerzen sind auch okay. Sie brennen schön.“
Petra schnupperte an ihrer Packung. „Meine riechen nach Zimt und Apfel. Das ist fast wie ein Weihnachtsmarkt.“
„Und meine nach frischer Wäsche“, ergänzte Tobias. „Vielleicht sollten wir sie alle anzünden und das Lüftungssystem testen.“
Claudia lachte. „Das lassen wir lieber. Die Feuerwehr muss nicht auch noch kommen.“
Schließlich einigte man sich darauf, die Kerzen zu tauschen, sodass jeder eine andere Duftrichtung bekam. Das Geschenk des Abends war allerdings die Geschichte selbst. Noch Wochen später sprach man im Büro vom „Kerzenwichteln“. Im nächsten Jahr setzte Claudia eine Regel fest: Jeder musste vor dem Kauf das Wichtelgeschenk mit ihr absprechen. Es war die beste Weihnachtsfeier seit Jahren.
Winterlich-geheimnisvoll: Die Widmung im Buch
Lesezeit: 3 Minuten · Stimmung: winterlich, magisch, leise
Es war der erste Schneetag im Dezember, als die Buchhändlerin Anna einen Karton mit gebrauchten Büchern auspackte. Zwischen alten Romanen fand sie ein schmales Buch mit dunkelblauem Einband. Kein Titel auf dem Cover. Sie schlug es auf. Auf der ersten Seite stand in verblasster Tinte: Für die, die Geschichten liebt und im Winter geboren ist. Du wirst mich finden, wenn du bereit bist.
Anna stutzte. Sie liebte Geschichten. Und sie war im Januar geboren. Ein Winterkind. Sie blätterte weiter, fand aber nur leere Seiten. Das Buch war unbeschrieben, bis auf diese eine Widmung. Sie legte es beiseite und arbeitete weiter, doch ihre Gedanken kreisten um die Worte.
Am Abend nahm Anna das Buch mit nach Hause. Beim Durchblättern fiel ein kleines Lesezeichen heraus: eine getrocknete Blume, zusammengepresst, mit einem winzigen Datum. 24. Dezember, vor drei Jahren. Anna erkannte die Blume nicht, aber das Datum ließ sie frösteln.
Am nächsten Morgen fragte sie in der Buchhandlung nach, woher der Karton stammte. Eine Spende, hieß es, von einer älteren Dame, die ihren Haushalt auflöste. Die Adresse war nicht mehr zu ermitteln. Anna zeigte das Buch ihrer Kollegin Eva. „Das ist seltsam“, sagte Eva. „Leere Seiten, nur eine Widmung. Vielleicht ein Tagebuch, das nie begonnen wurde.“ Anna schüttelte den Kopf. „Oder ein Buch, das nur auf eine einzige Leserin wartet.“
Anna konnte nicht aufhören, an die Widmung zu denken. Sie begann, nach ähnlichen Büchern zu suchen, in Antiquariaten, online. Nichts. Zwei Wochen später, an einem verschneiten Nachmittag, setzte sie sich auf eine Bank im Park, das Buch in der Hand. Eine Gestalt setzte sich neben sie, ein Mann mit einem vertrauten Blick.
„Sie haben das Buch gefunden“, sagte er leise.
Anna sah ihn an. „Wer sind Sie?“
„Ich habe es vor drei Jahren dort verloren. Ich wollte es jemandem schenken, der es verdient.“ Er lächelte. „Offenbar hat es Sie gefunden.“
Anna hielt das Buch fest. „Warum leere Seiten? Warum die Widmung?“
Der Mann sah auf den Schnee. „Ich habe es nicht verloren. Ich habe es für Sie hinterlegt. Die Widmung war für Sie geschrieben, Anna. Schon bevor Sie in der Buchhandlung arbeiteten. Die Geschichte, die Sie suchen, schreiben Sie selbst. Jeden Tag, wenn Sie ein Buch in die Hand nehmen.“
Er stand auf und ging, ohne seinen Namen zu nennen. Anna blieb sitzen, das Buch auf dem Schoß. Die Seiten waren leer, aber die Geschichte füllte sich langsam.
Tipps zum Vorlesen am Heiligabend
Eine Weihnachtsgeschichte vorzulesen ist ein kleines Ritual. Mit diesen Tipps wird es ruhig und besonders.
- Vorher lesen. Lies die Geschichte mindestens einmal für dich. So kennst du Wendung und Stimmung.
- Tempo. Sprich langsamer als im Alltag. Beim Vorlesen zählt jede Pause.
- Pausen vor der Wendung. Kurz innehalten, bevor etwas Unerwartetes passiert. Das erhöht die Spannung.
- Stimmen andeuten. Du musst nicht jeden Charakter mit anderer Stimme spielen. Ein leichter Tonwechsel reicht.
- Kerzenlicht und Ruhe. Dimme das Licht, schalte Handys stumm. Ein ruhiger Raum trägt die Geschichte.
- Wer liest. Die Person, die am sichersten vorliest, übernimmt. Auch abwechselndes Vorlesen funktioniert gut.
- Stille nach der Geschichte. Lass nach dem letzten Satz einen Moment vergehen, bevor jemand spricht. So kann die Stimmung nachwirken.
- Getränk bereitstellen. Ein Glas Wasser neben dem Sitzplatz verhindert Husten mitten im schönsten Absatz.
- Bequeme Haltung. Sitze so, dass du die Seite gut siehst und alle dich hören können.
Als Faustregel gilt: Rund 130 Wörter pro Minute. Eine Geschichte mit etwa 380 Wörtern dauert also knapp drei Minuten. Plane am besten fünf Minuten ein, damit niemand hetzt. Wenn du mehrere Geschichten liest, mache eine kleine Pause dazwischen. Ein warmer Tee oder ein paar Plätzchen lockern die Runde auf.
Eine Weihnachtsgeschichte in 24 Kapiteln
Wer im Advent nicht nur eine einzelne Geschichte lesen möchte, kann eine über 24 Tage erleben. Der Adventskalender von SoftSins ist eine zusammenhängende Geschichte in 24 Kapiteln. Vom 1. bis 24. Dezember gibt es jeden Tag ein neues Kapitel. Die Geschichte endet so, dass man auf den nächsten Tag wartet. Am 24. Dezember kommt das Finale.
Du kannst den Kalender für dich selbst konfigurieren oder als Geschenk für jemand anderen. Zum Beispiel für die Freundin, die beste Freundin oder die Schwester. Die beschenkte Person ist die Hauptfigur und wird mit ihrem Namen angesprochen. Beim Einrichten wählst du Trope, Schauplatz, Figuren, Grenzen und Spice-Level. So bekommt niemand etwas geschenkt, das er nicht lesen will.
| Aspekt | Einzelne Geschichte | Adventskalender |
|---|---|---|
| Leseerlebnis | Abgeschlossen in drei Minuten | Fortsetzung über 24 Tage |
| Personalisierung | Keine | Name und Vorlieben werden eingebaut |
| Spannung | Ein Höhepunkt | Tägliche Wendepunkte bis zum Finale |
Unser Team schreibt die Geschichte. Der Kalender läuft ab dem 1. Dezember. Er ist eine Option unter vielen. Sein Reiz liegt in der Fortsetzung und der Personalisierung. Du kannst die Kapitel allein lesen oder sie abends gemeinsam mit jemandem öffnen. Die tägliche Dosis Spannung ist überschaubar. Es ist kein Buch mit 24 unabhängigen Geschichten, sondern eine fortlaufende Handlung. Du musst keine festen Zeiten einhalten. Die Kapitel warten auf dich.
Weiterlesen: Dark Romance zu Weihnachten · Adventskalender mit Geschichten · Dark-Romance-Geschichten · Geschichten zum Einschlafen · Weihnachtsgeschenk für die Freundin · Alle Vergleiche im Überblick
Häufige Fragen
Welche kurzen Weihnachtsgeschichten gibt es für Erwachsene?
Auf dieser Seite findest du fünf kurze Weihnachtsgeschichten für Erwachsene. Jede ist eigens geschrieben und in rund drei Minuten gelesen. Die Stimmungen sind romantisch, nachdenklich, geheimnisvoll-dunkel, lustig und winterlich-magisch. So findest du schnell die Geschichte, die zu deinem Abend passt. Eine Tabelle mit Stimmung, Lesezeit und Anlass hilft bei der Auswahl.
Welche Weihnachtsgeschichte eignet sich zum Vorlesen an Heiligabend?
Für Heiligabend passt am besten eine Geschichte mit ruhigem Ton und einer klaren Wendung. Die winterlich-magische Geschichte um eine Buchhändlerin und die romantische Geschichte am verschneiten Bahnhof eignen sich gut, weil sie in rund drei Minuten gelesen sind und leise enden. Für eine größere Runde ist die lustige Wichtelgeschichte eine gute Wahl.
Gibt es romantische Weihnachtsgeschichten für Erwachsene?
Ja, auf dieser Seite steht eine romantische Weihnachtsgeschichte für Erwachsene. Zwei Menschen treffen sich am 23. Dezember in einem verschneiten Bahnhof wieder, als der letzte Zug ausfällt. Die Geschichte ist in der dritten Person erzählt, spielt im Präteritum und endet warm, mit einem Kuss. Sie ist eigens für diese Seite geschrieben, keine Nacherzählung eines bekannten Werks.
Wie lange dauert es, eine kurze Weihnachtsgeschichte vorzulesen?
Eine kurze Weihnachtsgeschichte von rund 380 Wörtern dauert beim Vorlesen knapp drei Minuten. Als Faustregel gelten etwa 130 Wörter pro Minute. Das ist ein grober Richtwert. Wer langsam liest, Pausen macht und betont, braucht länger. Für Heiligabend reichen drei bis fünf Minuten oft völlig aus, gerade wenn Gäste dabei sind.
Gibt es lustige Weihnachtsgeschichten für Erwachsene?
Ja, hier findest du eine lustige Weihnachtsgeschichte für Erwachsene. Bei einer Büro-Weihnachtsfeier geht das Wichteln schief, weil fast alle dasselbe Geschenk gekauft haben. Die Geschichte ist pointiert und gutmütig, ohne jemanden lächerlich zu machen. Sie dauert rund drei Minuten und passt gut zu einer Weihnachtsfeier oder einem geselligen Abend.
Gibt es eine Weihnachtsgeschichte in 24 Teilen?
Ja, bei SoftSins gibt es einen personalisierten Dark-Romance-Adventskalender mit einer zusammenhängenden Geschichte in 24 Kapiteln. Vom 1. bis 24. Dezember kommt jeden Tag ein neues Kapitel. Jedes Kapitel endet so, dass man auf den nächsten Tag wartet. Am 24. Dezember steht das Finale. Du kannst den Kalender für dich selbst oder als Geschenk einrichten.
Gibt es Weihnachtsgeschichten zum Nachdenken für Erwachsene?
Ja, die nachdenkliche Geschichte auf dieser Seite handelt von einer Frau, die jedes Jahr einen Brief an ihr zukünftiges Ich schreibt. In diesem Jahr findet sie den Brief von vor zehn Jahren. Die Geschichte ist leise, ehrlich und tröstlich, ohne kitschig zu werden. Mit rund drei Minuten Lesezeit eignet sie sich gut für einen stillen Abend allein.
Welche Weihnachtsgeschichte passt zu einer Weihnachtsfeier?
Für eine Weihnachtsfeier passt die lustige Wichtelgeschichte am besten. Sie ist kurz, pointiert und funktioniert in einer Gruppe, weil sie mit einer Pointe endet. Wenn die Runde es ruhiger mag, geht auch die winterlich-magische Geschichte. Lies vorher einmal für dich, damit du Tempo und Pausen kennst. Drei bis vier Minuten reichen aus.
Für wen eignen sich Weihnachtsgeschichten für Erwachsene?
Weihnachtsgeschichten für Erwachsene eignen sich für alle, die im Dezember eine kurze Auszeit möchten. Man kann sie allein lesen, zu zweit, in einer Runde oder beim Vorlesen am Heiligabend. Auch für Menschen, die mit besinnlichen Klassikern wenig anfangen können, sind sie gedacht, weil die Stimmungen hier bewusst unterschiedlich sind.
Kann ich bei SoftSins ein personalisiertes Buch mit meinem Namen bekommen?
Ja, bei SoftSins gibt es den Roman Nocturne, in dem du selbst die Hauptfigur bist. In einem Quiz wählst du Trope, Schauplatz, Figuren, Grenzen, Spice-Level, Titel und Cover. Dein Name steht in der Geschichte. Unser Team schreibt sie. Das E-Book gibt es ab 9,99 Euro, das Taschenbuch ab 29,99 Euro, als Einmalkauf ohne Abo.
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